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Dortmund: Autofahrerin rammt Kind – Mob bedroht Insassen!

In Dortmund ereignete sich am Montagabend ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein vierjähriger Junge leicht verletzt wurde. Der Vorfall passierte gegen 19:15 Uhr auf der Schleswiger Straße, als das Kind zwischen parkenden Autos auf die Straße lief und von einer 47-jährigen Autofahrerin erfasst wurde. Trotz eines starken Abbremsens konnte die Fahrerin den Zusammenstoß nicht verhindern.

Nachdem der Unfall geschehen war, umstellten bis zu 100 Personen das Fahrzeug der Autofahrerin. Die Mutter des verunglückten Kindes versuchte, den 20-jährigen Beifahrer des Autos anzugreifen. In der aufgebrachten Menge kam es zu Sachbeschädigungen am Fahrzeug, darunter zerbrochene Heck- und Frontscheiben sowie ein abgetretener Außenspiegel. Umstehende schlugen auf das Auto ein und warfen eine Flasche dagegen. Um sich zu schützen, verriegelten die Autofahrerin und der Beifahrer die Türen des Fahrzeugs.

Reaktion der Polizei und des Rettungsdienstes

Mehrere Polizeiteams wurden schnell an den Unfallort gerufen, um die angespannten Situationen zu beruhigen. Der Rettungsdienst transportierte das verletzte Kind mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei hat bereits Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen und prüft, ob gegen die Mutter des Kindes wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgegangen wird.

Der Vorfall wirft Fragen auf, da der Mob anwesender Personen, wie [Welt.de](https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article255838578/Dortmund-Frau-faehrt-vierjaehriges-Kind-an-100-Personen-umstellen-Auto-Mutter-tritt-auf-Beifahrer-ein.html) berichtete, die Insassen des Autos in einer extremen Weise bedrängte und das Fahrzeug beschädigte. Dies geschah, während das Kind auf der Straße vergessen wurde, was laut [derwesten.de](https://www.derwesten.de/staedte/dortmund/dortmund-unfall-kind-mutter-id301509158.html) die Situation noch zugesponnen hat.

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