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Dortmunds Krisenjahr 2025: Trainer Sahin gefeuert nach katastrophalen Niederlagen!

In einer schwierigen Phase für Borussia Dortmund wurden vier Niederlagen in Folge, darunter ein 2:4 gegen Holstein Kiel, verzeichnet. Infolge dieser negativen Ergebnisse wurde Trainer Nuri Sahin entlassen, nachdem er nur 222 Tage im Amt war. Sahin übernahm die Aufgabe im Mai 2024 und konnte nur 12 von 27 Spielen gewinnen, was zu einem durchschnittlichen Punkteschnitt von 1,48 führte – der niedrigste Wert, den Dortmund seit 17 Jahren unter einem Trainer verzeichnete. Die Situation des Vereins hat sich verschärft, da Dortmund in der Bundesliga derzeit nur auf dem zehnten Platz liegt mit nur einem Sieg aus den letzten neun Spielen und insgesamt nur drei Bundesliga-Siegen seit November.

Die Entlassung von Nuri Sahin hat Auswirkungen auf die Transferpolitik des Clubs, wie [derwesten.de](https://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/borussia-dortmund-marcus-rashford-nachrichten-id301335801.html) berichtete. So kam der Transfer von Marcus Rashford von Manchester United nicht zustande, da die Ungewissheit über den Trainerposten die Verhandlungen erschwerte. Rashford hatte bereits positive Gespräche mit Dortmund geführt, tendiert jedoch nun zu einem Wechsel zum FC Barcelona. Zudem steht auch die Leihe von Renato Veiga vom FC Chelsea auf der Kippe. Dortmund hat bis zur Wechsel-Deadline am 3. Februar die dringende Notwendigkeit, aktiv zu werden und neue Spieler zu gewinnen, um die Krise zu überwinden.

Schwierige Saison und Zukunftsperspektiven

Die aktuelle Saison ist geprägt von Verletzungen und schwerwiegenden Problemen in der Performance der Mannschaft. Trotz eines Kaders, der mit 258,5 Millionen Euro der dritteurste in der Bundesliga ist, bleibt die sportliche Ausbeute unzureichend. Lars Ricken, Managing Director für Sport in Dortmund, äußerte sich zur Entlassung von Sahin und bestätigte, dass die Entscheidung aufgrund der katastrophalen Ergebnisse gefällt wurde. In der DFB-Pokal-Saison schieden die Dortmunder bereits in der zweiten Runde gegen Wolfsburg aus, was die Kritik an der Teamleistung verstärkte.

Die Trainersuche hat nun oberste Priorität. Mögliche Nachfolger für Nuri Sahin sind Erik ten Hag, der anscheinend kein Interesse zeigt, Roger Schmidt, der sich von dem Posten distanziert hat, sowie Sebastian Hoeneß von Stuttgart. Ungeachtet der Herausforderungen ist der Verein gefordert, eine rasche Lösung zu finden, um die sportliche Perspektive für die restliche Saison zu verbessern, wie [transfermarkt.com](https://www.transfermarkt.com/worst-dortmund-record-in-17-years-nuri-sahin-sacked-after-just-222-days-in-charge/view/news/448981) betonte.

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